In Führung gehen

…beziehungsweise worum es geht

In Führung gehen (und bleiben)
– ist ein wichtiges und legitimes Ziel von Unternehmen, die ihre Zukunft  sichern wollen.
In Führung zu gehen ist damit auch berechtigter Anspruch von und zentraler Auftrag an Schlüsselpersonal, Management, High Potentials und Spezialisten. Gekonnte Führung stellt in unserer bewegten Zeit  Bedingung und Werkzeug dar, um im Wandel zu bestehen und Zukunft erfolgreich zu gestalten.

Führung hat viele Facetten und ist für alle Bereiche eines Unternehmens relevant. Gekonnt zu führen ist daher nicht nur Bedingung oder Katalysator sondern auch Multiplikator für den Erfolg von Personen, Teams, Projekten, Organisationen und Unternehmen.

Aber was bedeutet Führen in der Praxis und was braucht es dazu?

Für gelungene Führung sind Fachkenntnisse nützlich, reichen aber allein nicht aus. Es braucht vor allem auch eine passende Haltung, Aufmerksamkeit nach außen und innen sowie spezielle soziale und kognitive Fähigkeiten:

  • Wer relevante Möglichkeiten, Entwicklungen und Zusammenhänge wahrnimmt, kann sie auch nutzen.
  • Wer in der Lage ist, entscheidende Informationen, Botschaften und Bilder so zu vermitteln, dass sie entsprechend ankommen, wird die gewünschte Wirkung erzielen.
  • Wer vermag, passende und tragfähige Beziehungen zu etablieren, der kann, darauf basierend, auch schwierige Fälle und verzwickte Situationen zu einem guten Ende führen.
  • Wer versteht, sich selbst bzw. den eigenen „inneren Verein“ zu führen, hat eine gute und wesentliche Voraussetzung, um auch nach außen Führungsqualitäten zu zeigen.
  • Wer sich beim Führen nicht auf das Anregen, Anleiten und Anweisen beschränkt, sondern dabei auch Sinn und Orientierung vermittelt, wird neben Klarheit auch Sinn stiften, Motivation schaffen und so bessere Resultate erzielen.

Führung geht zwar vom Führenden aus, entfaltet Ihre Wirkung aber immer über die Interpretation und Reaktion des/der Geführten.
Frei nach Heinz von Förster ist es demnach der Geführte, der die Bedeutung einer Anweisung(Anregung/Einladung/Aufforderung…) bestimmt, nicht der/die Führende.

In Führung zu gehen ist definitiv keine Kleinigkeit
aber es scheitert (unnötig) oft an Kleinigkeiten.